René Wagner über FC Köln: Pünktlichkeit ist eine klare Regel
René Wagner, Trainer von FC Köln, spricht über seine Strategie, seine Spieler und seine Erwartungen für die neue Saison. Pünktlichkeit ist eine klare Regel, sagt er.
Was er über Kwasniok sagt und wie er über El Mala denkt
Köln – René Wagner (38) ist der neue Trainer von FC Köln. Er soll den Verein in der Bundesliga etablieren. Aber wer ist der Kwasniok-Nachfolger eigentlich, wie tickt Wagner privat und worauf legt er beruflich Wert? Im großen BILD-Interview spricht Wagner über seinen Weg, seinen Vorgänger, seinen Strafenkatalog, seinen Top-Star Said El Mala (19) und Fußball-Gespräche mit seiner Frau.
BILD: Sie kicken im Training aktuell viel mit. Würde der Trainer René Wagner den Spieler René Wagner verpflichten?
René Wagner: Auf keinen Fall! Ich würde sofort meine Leidenschaft für den Fußball verpflichten. Aber nicht meine Qualität und Athletik. Ich war nie der Beste, habe es nur bis in die Regionalliga geschafft. Das hatte auch den Grund, dass ich damals nicht reif genug war.
Was steht im Strafenkatalog?
Die Jungs haben einen internen. Und wir haben zusätzliche Regeln aufgestellt. Es gibt zum Beispiel eine Strafe, wenn ein Spieler ungeduscht ins Kältebereich geht.
Was kommt als nächstes?
Der nächste Spielabschnitt beginnt am 20. Februar 2027 gegen Borussia Mönchengladbach (auswärts).
Was ist ein No-Go?
Wenn in der Sitzung ein Telefon klingeln würde. Oder eben am Spieltag zu spät zu kommen.
Wie tickt René Wagner privat?
Ich bin ein Mann, der Wert auf Pünktlichkeit legt. Ich bin auch ein Mann, der Wert auf Fairness legt. Ich bin ein Mann, der Wert auf Respekt legt.
Was ist René Wagners größter Fehler?
Mein größter Fehler ist, dass ich mich zu sehr auf meine Spieler verlasse. Ich sollte mich mehr auf meine eigenen Fähigkeiten verlassen.
Was ist René Wagners größter Erfolg?
Mein größter Erfolg ist, dass ich den Verein in der Bundesliga etablieren konnte.
Was ist René Wagners größte Herausforderung?
Meine größte Herausforderung ist, dass ich den Verein in der Bundesliga etablieren muss. Ich muss mich auf meine Spieler verlassen, aber ich muss auch mich auf meine eigenen Fähigkeiten verlassen. "
