Der 1. FC Köln hat seinen ersten Saisonsieg in der Bundesliga 2026/27 mit einem 3:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim gefeiert. Am Samstag, dem 29. August 2026, drehte der Debütant Thijs Dallinga die Partie im RheinEnergieSTADION mit einem späten Doppelpack, wie t-online – Köln berichtete.

Wie lief das Spiel ab?

Die Partie begann mit einer Verzögerung, weil Fans in der Südkurve Pyrotechnik zündeten. Dichter Rauch und ein unangenehmer Geruch lagen über dem Stadion. Hoffenheims Neuzugang Adam Daghim brachte die Gäste in der 27. Minute mit einem flachen Schuss aus etwa 20 Metern in Führung. Kölns junger Angreifer Said El Mala verpasste kurz vor der Pause eine große Chance zum Ausgleich, nachdem er nach einem schlechten Pass von Bernardo allein vor Torhüter Oliver Baumann stand.

In der 52. Minute glich El Mala dann doch aus. Er schoss von links im Strafraum einen Bogenläufer in den langen Eck, den Bernardo noch abfälschte. Nur fünf Minuten später rettete Kölns Keeper Marvin Schwäbe einen Elfmeter von Max Moerstedt. Doch Hoffenheim ging erneut in Führung. In der 67. Minute köpfte Kabak nach einem Eckstoß von rechts den Ball an den Pfosten und ins Tor. Die erneute Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

Warum war Thijs Dallinga entscheidend?

René Wagner brachte in der 72. Minute frische Kraft. Linton Maina und Thijs Dallinga kamen vom Bank. Sofort sorgte Maina mit einer flachen Hereingabe von links für Gefahr. Dallinga nahm den Ball an und schoss aus ähnlicher Position wie zuvor El Mala kraftvoll in den kurzen Eck. Das Stadion bebte. Zehn Minuten später, in der 82. Minute, war der Niederländer wieder zur Stelle. Nach einem Abpraller schob er den Ball über die Linie und besiegelte damit den 3:2-Sieg. Ein Traumdebüt mit zwei Toren für den neuen Stürmer.

Was bedeutet der Sieg für René Wagner?

Für Trainer René Wagner war es der erste offizielle Pflichtspieleinsatz als Cheftrainer des 1. FC Köln. Sein Start könnte kaum besser verlaufen sein. Sein Team zeigte Charakter, indem es zweimal einen Rückstand aufholte. Besonders die frisch eingewechselten Spieler machten den Unterschied. Allerdings muss Wagner für das nächste Spiel am 4. September beim VfB Stuttgart weiter auf mehrere verletzte Stammspieler verzichten. Luca Waldschmidt, Sebastian Sebulonsen, Timo Hübers und auch der heute erfolgreiche Linton Maina stehen derzeit nicht zur Verfügung. Die aktuelle Verletztenliste ist auf unserer injuries-Seite einsehbar.

Wie entwickelte sich Said El Mala?

Der 20-jährige Said El Mala war eine der Schlüsselfiguren im Offensivspiel. Vor Saisonbeginn hatte Klubikone Stephan Engels noch Bedenken gegenüber dem jungen Spieler geäußert. An diesem Samstag beantwortete El Mala diese Zweifel auf dem Platz. Sein Tor zum 1:1 war technisch anspruchsvoll und wichtig für die Moral der Mannschaft. Seine Entwicklung wird in den kommenden Wochen genau beobachtet werden, besonders angesichts der personellen Engpässe im Angriff. Die komplette Aufstellung und weitere Statistiken finden sich in unserer squad-Übersicht.

Der Sieg gibt dem Team Rückenwind für die anstehenden Aufgaben. Die nächste Herausforderung wartet bereits in einer Woche in Stuttgart. Bis dahin muss das Team die Leistung konsolidieren und hoffen, dass sich die Personalsituation entspannt. Die genauen Termine für die kommenden Spiele sind im fixtures-Kalender verzeichnet.