FC Köln hat am 5. Juli 2026 den größten finanziellen Erfolg seit dem Anthony‑Modeste‑Deal erzielt: Verteidiger Jakub Kaminski (24) wechselt für eine festgelegte Ablösesumme von 20 Millionen Euro zu Benfica Lissabon und unterschreibt bis 2031.

Warum kam der Transfer zustande?

Thomas Kessler, Sportdirektor von FC Köln, erklärte, dass Kaminski in der Saison 2025/26 sowohl sportlich als auch menschlich überzeugte. Der Klub hatte den Innenverteidiger im Mai für 5,5 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg verpflichtet und sah bereits vor dem Saisonstart ein starkes Interesse aus Südeuropa. Die festgeschriebene Ablösesumme ermöglichte es Köln, sofort wieder in den Kader zu investieren.

Was bedeutet das für die Kölner Bilanz?

Der Deal ist mit 20 Millionen Euro der zweitteuerste Abgang in der Geschichte des 1. FC Köln – nach dem 35‑Millionen‑Euro‑Transfer von Anthony Modeste nach China im Jahr 2017. Kessler plant, das Geld in mindestens fünf Neuzugänge zu stecken, darunter das bereits angekündigte Interesse an mexikanischem Kapitän Edson Álvarez (28) von West Ham. Der Transfer stärkt das Image des Vereins als Sprungbrett für Top‑Talente.

Wie reagierte Kaminski?

„Ich habe mich vom ersten Tag an in Köln unglaublich wohl gefühlt“, sagte Kaminski in einem Interview. Er betonte, dass das Umfeld in der Stadt und im Team ihm geholfen habe, sein Potenzial auszuschöpfen. Der Wechsel zu Benfica bietet ihm die Chance, auf internationaler Bühne zu glänzen und den nächsten Karriereschritt zu gehen.

Was steht als Nächstes an?

Mit dem frischen Geldfluss kann Kessler sofort im Sommerfenster aktiv werden. Neben Álvarez sollen weitere Verstärkungen im Mittelfeld und Angriff kommen, um den Kader für die kommende Bundesliga‑Saison zu stärken. Der Transfer von Kaminski wird als Signal an andere Spieler gesehen, dass FC Köln ambitioniert und finanziell handlungsfähig ist.