Der 1. FC Köln arbeitet in der laufenden Transferphase an der Verstärkung der linken Abwehrseite. Wie t-online – Köln am Dienstag, dem 1. September 2026, berichtete, hat der Bundesligist dabei den Kroaten Borna Sosa von Crystal Palace und den Niederländer Mees de Wit von AZ Alkmaar auf dem Zettel.
Die Suche nach einem Linksverteidiger ist für den FC angesichts der aktuellen Personallage wichtig. Mit Luca Waldschmidt, Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers fehlen dem Team derzeit drei Spieler, wie die Verletztenliste zeigt. Das nächste Spiel steht am 4. September beim VfB Stuttgart an, ein Blick auf den Spielplan bestätigt die kurze Vorbereitungszeit.
Wer sind die Kandidaten für die linke Seite?
Borna Sosa wäre eine Rückkehr in die Bundesliga. Der erfahrene Außenverteidiger kennt die Liga aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart. Sollte ein Wechsel zustande kommen, könnte er Gideon Mensah Konkurrenz machen. Als Alternative wird Mees de Wit gehandelt. Der 28-Jährige war in der vergangenen Saison Stammspieler bei AZ Alkmaar und durchlief die Jugend von Ajax Amsterdam. Er hat auch für die niederländische U17-Nationalmannschaft gespielt. De Wit gilt als Plan B, falls die Sosa-Verhandlungen scheitern sollten.
Wohin geht Patrik Kristal?
Während der FC Köln nach Verstärkungen sucht, hat ein junges Talent den Verein vorerst verlassen. Der 18-jährige estnische Mittelfeldspieler Patrik Kristal wurde für diese Saison an den Schweizer Meister FC Thun ausgeliehen. Technischer Direktor Lukas Berg begründete den Schritt. „Patrik hat sich in der Vorbereitung bei den Profis stark präsentiert und damit die Chance erarbeitet, sich in dieser Saison beim aktuellen Schweizer Meister unter Beweis zu stellen“, sagte Berg. Während des Trainingslagers in Österreich unter Coach René Wagner wurde Kristal mit Said El Mala verglichen, was sein Potenzial unterstreicht.
Was sagte Patrik Kristal zum Wechsel?
Der junge Este selbst sieht den Wechsel als logischen Schritt für seine Entwicklung. „Es war sehr gut für mich, dass ich die komplette Vorbereitung bei den Profis absolvieren durfte. Das hat mich noch einmal einen großen Schritt weitergebracht. Um mich auf diesem Niveau zu etablieren, ist es aber wichtig für mich, dass ich viel spiele“, erklärte Kristal. Die Leihe soll ihm genau diese dringend benötigte Spielpraxis in einer wettbewerbsintensiven Umgebung bieten.
Wie sieht die Offensive aus?
Im offensiven Bereich hat der 1. FC Köln die Konkurrenz bereits verstärkt. Die Verpflichtung von Mikey Moore erhöht den Druck auf die vorhandenen Spieler, zu denen auch Said El Mala gehört. Seine Leistungen werden weiterhin genau beobachtet. Die aktuelle Kaderübersicht zeigt ein Team im Aufbau, das für die anstehenden Aufgaben in der Liga gerüstet sein will. Das Auswärtsspiel in Stuttgart am 4. September wird ein erster Stimmungstest für die neue Saison sein.
