Der Transferpoker um den deutschen Shootingstar der vergangenen Bundesligasaison schien sich am Donnerstag dem Ende entgegen zu neigen. Wie die Bild berichtete, habe der 1. FC Köln sich dazu entschieden, das insgesamt 50 Millionen Euro schwere Angebot vom FC Brentford für den 19 Jahre jungen Offensivspieler anzunehmen. Die Basisablöse sollte 45 Millionen Euro betragen, hinzukommen sollten fünf weitere über leicht erreichbare Boni. Zudem beinhaltete das Angebot offenbar auch eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent. El Mala sollte bei Brentford einen Vertrag bis 2030 erhalten und vier Millionen Euro jährlich verdienen. Bis Freitag sollte eine Frist laufen, die beide Vereine vereinbart hatten. Bis dahin wollten die Bees eine Antwort der Domstädter haben - und die sollte eigentlich positiv ausfallen. Doch anders soll der Fall nun bei der Spielerseite liegen. El Malas Mutter führt nämlich die Verhandlungen mit Brentford, der Premier-League-Klub soll mit einer XXL-Provision für die Eltern locken. Laut Sky hat die Familie den Rekordtransfer dennoch nun platzen lassen und Brentford abgesagt. Der Grund: Womöglich spekuliere El Mala auf eine Offerte eines größeren Klubs. Seine Zukunft sei nun wieder 'komplett offen' heißt es. Sowohl für den Effzeh als auch für Brentford wäre der Deal um El Mala ein Rekordtransfer gewesen. El Mala hätte einerseits Anthony Modeste als teuersten Verkauf der Klubgeschichte abgelöst (2018 für 29 Millionen Euro zu TJ Quanjian) und andererseits Dango Ouattara als teuersten Einkauf in der Geschichte von Brentford (für 42,8 Millionen vom AFC Bournemouth).