FC Koln erhält endlich ein wichtiges Signal von der Kölner Stadtpolitik: Die Stadt will dem Bundesligisten neue Trainingsplätze zur Verfügung stellen.

Was ist passiert?

Der FC-Präsident Jörn Stobbe hatte den Druck auf Stadt und Politik zuletzt bewusst noch mal erhöht. Er kündigte an, dass der Verein das geplante Nachwuchsleistungs-Zentrum (NLZ) definitiv bauen und damit im Frühjahr 2027 beginnen werde.

Warum ist es wichtig für den FC Koln?

Parallel braucht der FC 3 neue Trainingsplätze. Deshalb forderte Stobbe: „Wir erwarten jetzt, dass wir mit der Verwaltung konkrete Plätze besprechen. Die Uhr tickt, und wir platzen aus allen Nähten.“

Was kommt als nächstes?

Am 2. Juli fällt eine erste Entscheidung. Die Kölner SPD-Fraktion hat dafür gesorgt, dass das FC-Thema bei der kommenden Sitzung des Stadtrats auf der Tagesordnung steht. Sie unterbreitet einen Vorschlag, der unter anderem die aufwendige Sanierung von drei Sportplätzen in unmittelbarer Nähe zum Geißbockheim in Aussicht stellt.

DatumEreignis
2. JuliEntscheidung im Stadtrat
Frühjahr 2027Baubeginn des NLZ

Wie reagiert der FC Koln?

Geschäftsführer Philipp Türoff sagt: „Wir begrüßen den Vorstoß der SPD ausdrücklich. Er ist ein pragmatischer Kompromiss und schafft eine echte Win-win-Situation: Wir nehmen als 1. FC Köln eigenes Geld in die Hand, um veraltete städtische Sportanlagen zu ertüchtigen.“