FC Köln hat am Sonntag im Trainingslager Kitzbühel gezielt an Standardsituationen gearbeitet, um die gravierende Schwäche bei Eckbällen aus der Vorsaison zu beheben. Unter Regenpause startete Trainer René Wagner die zweite Einheit, wobei die Verteidiger besonders in den Fokus genommen wurden.

Warum liegt der Fokus auf Standards?

Die Kölner mussten in der vergangenen Spielzeit 20 Gegentreffer aus ruhenden Bällen einstecken, während sie selbst nur fünf Tore aus solchen Situationen erzielten. Diese Bilanz machte Standards zu einem klaren Schwachpunkt, den das Trainerteam nun mit intensiven Übungen angehen will. Laut internen Analysen war die Defensivabteilung besonders anfällig, wenn die Kugel aus der Ecke kam.

Welche Spieler prägen das Training?

Luka Lochoshvili zeigte im Training, wie ein gut getimter Kopfball nach einer perfekten Ecke von Alessio Castro-Montes zum Tor führen kann. Auch Isak Johannesson und Luca Waldschmidt übten das Hereinspielen von Bällen von der Eckfahne. Im Tor stand Matthias Köbbing, der vierte Torhüter, um die Abschlussqualität zu prüfen. Einige Offensivspieler wie Said El Mala nahmen an Schussübungen teil, doch der Schwerpunkt lag auf den Innenverteidigern.

Wie wirkt sich das Training auf die kommende Saison aus?

Das Trainerteam um René Wagner hofft, dass die intensiven Standardsituationen das Gegentor reduzieren und die Offensivkraft erhöhen. Die Kölner haben bereits im Testspiel gegen Bergisch Gladbach gezeigt, dass Lochoshvili nach einer Ecke zum Treffer kommen kann. Wenn die neuen Abläufe im Spiel umgesetzt werden, könnte das Team die bisherige Defensivschwäche deutlich verringern.

Was steht als Nächstes an?

Für Montag sind weitere "knackige" Trainingseinheiten geplant, bevor am Dienstag ein Ruhetag folgt. Das Trainerteam will die erarbeiteten Routinen weiter festigen und gleichzeitig die Kondition der Spieler prüfen. Die nächsten Wochen im Trainingslager sollen die Basis für einen soliden Saisonstart legen, wobei die Standardsituationen ein zentrales Element bleiben."