Der 1. FC Köln hat sich gegen die Pläne von Fößpräsident Gianni Infantino ausgesprochen. Der Sportchef Thomas Kessler und der Finanzchef Philipp Türoff haben sich gegen die Überdrehung des Fußballs ausgesprochen. “Diese Weltmeisterschaften sind für die Menschen da. Wenn man aber sieht, dass nur noch privilegierte Menschen zu dem Turnier fahren können, die ein extrem dickes Portemonnaie haben, und jetzt auch noch Investoren reingeholt werden sollen, um das Ganze noch lukrativer zu machen und mit noch mehr Geld zu füllen – dann wird das Rad deutlich mehr als nur überdreht,” sagte Kessler. “Fußball darf den Menschen nicht entzogen werden,” fügte er hinzu. Philipp Türoff unterstützt Kessler und sagte: “Wirtschaftliche Entwicklung ist wichtig, darf aber niemals dazu führen, dass der Fußball den Menschen entzogen wird, die ihn überhaupt erst groß gemacht haben.” Die Führungskräfte des 1. FC Köln sehen das scheinbar ähnlich. Der nächste Spielabschnitt steht bevor: der 1. FC Köln trifft am 19. Dezember 2026 auf FSV Mainz 05 (auswärts).