FC Köln formt Trainingskader um: Wer bleibt, wer geht?
Nach den jüngsten Verstärkungen auf dem Transfermarkt steht für den 1. FC Köln eine Anpassung des Trainingskaders an. Cheftrainer René Wagner muss entscheiden, wer mit ins Trainingslager nach Kitzbühel reist und wer zurück in die U21 muss. Drei Trainingstage bleiben noch, bevor am 20. Juli das Testspiel in Bergisch‑Gladbach ansteht.
Neuzugänge erhöhen den Druck im Kader
Seit Luka Lochoshvili als erster Neuzugang zum Trainingsauftakt stand, hat sich die Situation verändert. Nun kommen mit Linksverteidiger Gideon Mensah und Linksaußen Reigan Heskey zwei weitere Spieler hinzu, sobald ihre Arbeitsgenehmigungen vorliegen. Dazu zählt auch Paul Okon‑Engstler, dessen Verpflichtung nur noch von seiner Genesung abhängt. Ellyes Skhiris Transfer soll ebenfalls bis zum Start des Trainingslagers finalisiert werden.
Bislang trainierten 19 Profis und fünf U21‑Spieler mit. Durch die Neuzugänge könnte die Zahl auf 28 steigen, falls alle verletzten Spieler wie Elias Bakatukanda oder die neu verpflichteten Malek El Mala und Yannick Mausehund fit werden. Wagner betonte nach dem Testspiel gegen Rheinsüd Köln: „Wenn Gideon und Reigan trainieren können, wird sich die Trainingsgruppe an U21‑Spielern wieder verkleinern.“
Welche Talente haben noch eine Chance?
Neben El Mala und Mausehund hatten sich Kristiyan Irmiev, David Fürst, Jonathan Friemel, Maik Afri Akumu und Nilas Yacobi in den letzten Tagen gezeigt. Wagner muss nun entscheiden, wer von ihnen das Trainingslager in Kitzbühel begleitet. Am Samstag gegen Rheinsüd Köln kamen sechs der sieben Talente zum Einsatz, wobei El Mala mit einem Tor und Mausehund über 90 Minuten glänzten. Eine klare Entscheidung wollte Wagner aber noch nicht treffen.
Was kommt nach dem Testspiel?
Am Montag wird das Trainerteam besprechen, wie es mit dem erweiterten Kader weitergeht. Das Testspiel in Bergisch‑Gladbach markiert den letzten öffentlichen Auftritt vor dem Abflug ins Trainingslager. Wagner betonte, dass die finale Entscheidung erst nach der internen Besprechung fallen wird. „Erst einmal müssen wir schauen, wer wann dabei sein wird“, so der Trainer.
