FC Koln hat im Streit um den Ausbau des Trainingsgeländes am Geißbockheim einen wichtigen Schritt vorwärts gemacht. Der Kölner Stadtrat hat einer Initiative zur Zukunft des Trainingszentrums zugestimmt.

Was bedeutet das für FC Koln?

Der Bundesligist erhält drei bestehende städtische Sportplätze in der Nähe des Geißbockheims zur Verfügung gestellt, die der 1. FC Koln zu Teilen auf eigene Kosten sanieren und nutzen soll.

Warum ist das wichtig?

Der Ausbau des Trainingsgeländes ist ein wichtiger Schritt für den Fußball-Bundesligisten, um im Profifußball konkurrenzfähig zu sein. Der Verein will die bestehende Sportanlage rund um das im Stadtteil Sülz gelegene Geißbockheim aus Platzgründen erweitern.

Was kommt als nächstes?

Die Initiative wird nach der Zustimmung im Rat nun im nächsten Schritt von der Kölner Stadtverwaltung ergebnisoffen geprüft. Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hatte den Bebauungsplan im Jahr 2022 gekippt. Der Verein ging daraufhin in Revision. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte diese Entscheidung im April 2024 aufgehoben und den Streit zu einer weiteren Verhandlung und neuen Entscheidung zurück zum Oberverwaltungsgericht in Münster verwiesen.

Wie reagiert der Verein?

Der Bundesligist hatte den Lösungsvorschlag der Kölner SPD-Fraktion im Vorhinein begrüßt. „Er ist ein pragmatischer Kompromiss und schafft eine echte Win-win-Situation: Wir nehmen als 1. FC Koln eigenes Geld in die Hand, um veraltete städtische Sportanlagen zu ertüchtigen“, sagte Philipp Türoff, Geschäftsführer des 1. FC Koln in einer Vereinsmitteilung.