FC Köln hat für die kommende Saison 2026/27 Alessio Castro‑Montes eine neue Position festgelegt: Er soll künftig als rechter Verteidiger eingesetzt werden. Der 29‑jährige Belgier wechselte zuletzt von einer linken Invers‑Flügelrolle zu einer zentraleren Offensivaufgabe, doch das Management plant nun einen klaren Seitenwechsel.
Warum ändert der Club die Rolle von Castro‑Montes?
Lukas Kwasniok lobte Castro‑Montes bei seiner Ankunft im Sommer 2023, doch der Belgier bekam zunächst kaum Einsatz. Im Winter 2023/24 überzeugte er als Invers‑Flügelspieler, indem er von der linken Seite ins Zentrum zog und das Spiel ankurbelte. In 14 Einsätzen erzielte er ein Tor gegen Frankfurt und lieferte drei Vorlagen, bevor ein Muskelfaserriss ihn kurzzeitig ausfellte. Die Statistik aus der Saison 2023/24 zeigt, dass seine Offensivkraft auf der linken Seite nicht nachhaltig nutzbar war, weshalb das Trainerteam nun nach einer defensiveren Nutzung sucht.
Welche Konkurrenz wartet auf der rechten Seite?
Der Transfer von Gideon Mensah (27) aus Ghana, der am 5. Juli 2026 ablösefrei zu Köln kam, stärkt die rechte Außenverteidigung. Zusätzlich wird Sebastian Sebulonsen aus Norwegen um den Platz kämpfen. Beide Spieler besitzen Erfahrung im 3‑5‑2‑System, das Kwasniok für die rechte Flanke favorisiert. Die Kombination aus Mensahs Geschwindigkeit und Sebulonsens taktischer Übersicht könnte Castro‑Montes vor eine echte Auswahl stellen, ob er als reiner Verteidiger oder als zusätzlicher Flügelspieler eingesetzt wird.
Wie wirkt sich die Neuausrichtung auf das Team aus?
Durch die Verlagerung nach rechts soll Castro‑Montes die Linie halten und über Flanken in die Offensive einsteigen – ein Ansatz, den er bereits bei seinem früheren Klub St. Gilloise beherrschte. Die Trainer erwarten, dass seine Erfahrung als rechter Flügelspieler im 3‑5‑2‑System die Breite des Spiels erhöht und gleichzeitig defensive Stabilität liefert. Auf der linken Seite plant Kwasniok einen kompletten Neustart, nachdem die Kaufoption für Kristoffer Lund nicht gezogen wurde und Ersatz bereits gefunden ist.
Was bedeutet das für die Saison 2026/27?
Die Umstellung wird voraussichtlich im Sommertraining beginnen, sodass Castro‑Montes bis zum Saisonstart am 18. August 2026 die neue Rolle beherrschen sollte. Sollte er sich schnell an die defensiven Anforderungen gewöhnen, könnte er zu einem regelmäßigen Stammspieler avancieren. Gleichzeitig bleibt die Konkurrenz hoch, denn sowohl Mensah als auch Sebulonsen wollen sich einen Platz im Startelf‑Kader sichern. Die nächsten Wochen im Trainingslager werden zeigen, wer die rechte Außenverteidigung langfristig besetzt.
Welche langfristigen Perspektiven gibt es?
Kwasniok sieht in der Vielseitigkeit von Castro‑Montes einen strategischen Vorteil für die kommenden Jahre. Sollte der Belgier die defensive Aufgabe meistern, könnte er künftig auch als taktischer Joker zwischen Abwehr und Mittelfeld eingesetzt werden. Der Club plant, die Flexibilität im Kader zu erhöhen, um auf Verletzungen und Formschwankungen schnell reagieren zu können. Für die Fans bedeutet das mehr Dynamik und ein klareres Bild davon, wie die Mannschaft in der Bundesliga 2026/27 agieren wird.
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