RB Leipzig will nach Informationen von Sport1 die von 1. FC Köln geforderte Ablöse für Said El Mala überschreiten. Der Verein will dem 19-Jährigen eine Summe von 60 Millionen Euro zahlen, was deutlich über der üblichen Grenze von 50 Millionen Euro liegt. Der Grund: Die Leipziger suchen nach einem Ersatz für Yan Diomande, der zu Real Madrid wechselte. Die Verantwortlichen hatten zuvor Fisnik Asllani von Hoffenheim als Option ins Auge gefasst, gaben aber auf, nachdem der Kosovener den Medizincheck nicht bestanden hatte.

Der Transfer von El Mala wird als dringend angesehen, da Neu-Trainer Martín Demichelis weitere Verstärkungen fordert. Die Sport Bild berichtete, dass Leipzig bereit sei, die Forderungen des Effzeh zu erfüllen. Die Ablöse umfasst 50 Millionen Euro als Grundbedingung, plus bis zu fünf Millionen Euro Bonuspunkte bei Erfolgen. Unklar ist, ob Köln noch Interesse hat, den Deal im Sommer zu realisieren. Kaderplaner Thomas Kessler betonte, dass El Mala nach dem Rückzug des BVB weiter bei Köln bleiben werde: „Ich sehe keine Traurigkeit bei ihm. Er trägt unser Trikot und ist stolz, Spieler des 1. FC Köln zu sein.“

Ein klares Fristdatum für einen Wechsel gibt es laut Bild nicht. Angesichts des nahenden Saisonstarts drängt Leipzig auf eine schnelle Einigung. Die Ablösesumme von 60 Millionen Euro könnte den Transfer für El Mala in die Realität umsetzen, auch wenn Köln keine Deadline setzt.