Der Transferpoker zwischen dem BVB und dem 1. FC Köln zieht sich bereits seit Wochen. Dortmund scheiterte zuletzt mit mehreren Angeboten, die Rheinländer beharren demnach auf ihrer Ablöseforderung von 50 Millionen Euro. Zudem geht es um mögliche Bonusklauseln sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung.
Was passiert jetzt?
Der 66-jährige Pierre Littbarski rechnet mit einer herausfordernden Saison für den 1. FC Köln, sollte Shootingstar Said El Mala den Verein verlassen. „Ohne El Mala wird es jedenfalls – basierend auf dem, was ich bis jetzt gesehen habe – kein Zuckerschlecken beim 1. FC Köln im zweiten Jahr“, sagte der Weltmeister von 1990 in seinem von Suzuki produzierten Podcast „Littis Einwurf“.
Warum ist das wichtig für den 1. FC Köln?
Die derzeitige Situation müsse für Trainer René Wagner „schrecklich sein. Du musst ja dauernd einen Ersatz im Kopf haben, das ist alles sehr schwierig.“
Was kommt als Nächstes?
Erst im Juli 2025 hatte El Mala seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 verlängert – ohne Ausstiegsklausel. Aus persönlicher Sicht könnte Littbarski, der 504 Spiele für Köln absolvierte und den FC 1983 zum Gewinn des DFB-Pokals schoss, einen möglichen Wechsel von El Mala verstehen. „Die würden mich in Köln natürlich erschießen, wenn ich jetzt sage, dass er nach Dortmund gehen soll“, sagte der 66-Jährige, aber er sei auch ein Realist: „Natürlich wäre es für ihn der nächste Schritt.“
Aktuelle Form: 0N-0S-4N (NNNN, letzte vier Spiele)
2025/26 verhalf El Mala dem Aufsteiger Köln zum Klassenerhalt. In seiner Premierensaison in der Bundesliga gelangen dem 19-Jährigen 13 Treffer und fünf Vorlagen. Den Sprung in den deutschen WM-Kader verpasste er nur knapp. Aktuell ist Sebastian Sebulonsen verletzt und kann nicht für den 1. FC Köln auflaufen. Letzteres Ergebnis: Bayern München 5:1 1. FC Köln (2026-05-16).
