Der 1. FC Köln kämpft seit elf Jahren um die Erweiterung seines Geländes im Äußeren Grüngürtel. Am Donnerstag sollte ein Gerichtstermin vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster stattfinden, der jedoch kurzfristig abgesagt wurde. Der Grund für die Absage ist eine Stellungnahme der Bürgerinitiative 'Grüngürtel für alle', die weitere Aufklärung zu den Lebensräumen von Tagfaltern, Libellen und Grashüpfern auf dem geplanten Baugrund fordert. FC Köln ist über die Verschiebung schockiert. Geschäftsführer Phillip Türoff äußerte sich fassungslos über die Behandlung dieses existenziellen Themas. Unterstützung erhält er vom Chef des Sportausschusses, Oliver Seeck, der betont, dass der FC Köln Planungssicherheit verdient. Die Bürgerinitiative sieht die Verschiebung als wichtiges Signal, da sie bedeutet, dass es weiteren Prüfbedarf gibt. Das Gericht möchte nun fachkundig klären, ob auf dem Gelände eine seltene und gefährdete Tierart lebt, die dort einen dauerhaften Lebensraum gefunden hat.