FC Koln plant Transfers um, doch ein 70-Millionen-Problem behindert die Pläne von Sport-Boss Thomas Kessler. Said El Mala und Jakub Kaminski könnten den Klub verlassen und damit bis zu 70 Millionen Euro in die Kölner Transferkasse fließen lassen. Der FC hat bisher lediglich drei Kaufoptionen gezogen und noch keinen externen Neuzugang verpflichtet. Trainer René Wagner muss viel improvisieren, da der Kader erst spät stehen wird. Andere Klubs wie Brentford und Brighton haben bereits Angebote für die Top-Stars abgegeben. Die Ausstiegsklausel von Kaminski läuft Mitte Juli ab, danach ist seine Ablösesumme frei verhandelbar. So brisant ist die FC-Situation, dass Kessler viel Geld ausgeben könnte, wenn die Top-Stars den Klub verlassen. Doch bis dahin muss er nach Leihspielern gucken und mögliche Kandidaten vertrösten. Der Transfersommer wird für Kessler zur Zockerei, da er nicht weiß, wie viel Geld am Ende wirklich zur Verfügung steht. Der FC hat bereits 14 Millionen Euro für die gezogenen Kaufoptionen ausgegeben und das gesamte Transfer-Budget liegt bei 20 bis 25 Millionen Euro. Ohne die Top-Star-Verkäufe sind große Sprünge also nicht drin. But Kessler hofft, dass seine Wunschspieler in diesem langwierigen Prozess nicht abspringen und sich einem anderen Klub anschließen. So sieht die Realität aus, dass Kessler zunächst vor allem nach Leihspielern gucken muss. Der Kader wird diese Saison erst denkbar spät stehen und Trainer René Wagner muss viel improvisieren. Die Frage ist, ob beide Spieler wirklich den Klub verlassen und vor allem wann. Bis zum letzten Transfertag am 1. September, 20 Uhr, kann noch viel passieren.